Bohrbrunnen

Brunnen lassen sich auf verschiedene Weisen herstellen bzw. auch fassen. Wir wollen auf die von uns durchführbare Art beschränken, den Bohrbrunnen.

Beim Bohrbrunnen wird wie der Name schon sagt eine Bohrung hergestellt und diese zum Brunnen ausgebaut. Dabei wird ein Brunnenrohr zentrisch in die hergestellte Bohrung eingebracht. Der Bohrdurchmesser wird so gewählt dass eine den geologischen Bedingungen entsprechende Hinterfüllung mit Quarzkies hergestellt werden kann . Was eine langfristige Nutzung des vorhandenen Grundwasser möglich macht. Anhand der Schichtenaufnahme der durchbohrten Gesteinsschichten bzw. eventuell durchgeführter weiterer Untersuchungen von Proben erkennt der Brunnenbauer welche Ausbaumaterialien er verwenden kann. Im Normalfall werden aber Rohre aus PVC verwendet , die ab Werk mit den entsprechenden Schlitzweiten geliefert werden .

Wenn tiefere Bohrungen hergestellt werden sollen , ist es ratsam im Vorfeld eine sogenannte Pilotbohrung nieder zu bringen , um festzustellen ob den überhaupt Grundwasser im Untergrund vorhanden ist . Hier wird mit einem kleinen Durchmesser in kurzer Zeit eine große Tiefe erreicht . Dies hält die Bohrkosten gering , für den Fall das kein Grundwasser angetroffen werden sollte. Im Erfolgsfall werden dies Bohrungen dann aufgeweitet , so dass ein Ausbau zum Brunnen möglich wird . 

Prinzipiell können wir leider keine Gewährleistung dafür übernehmen , dass Grundwasser angetroffen wird , bzw. welche Qualität dieses hat . Dieses Risiko muß der Auftragnehmer übernehmen . Wir werden allerdings alles daran setzen dieses Risiko zu minimieren , sowie im schlimmsten Fall wenn kein Wasser angetroffen wird, die Kosten so gering wie möglich zu halten .

Dafür prüfen wir vor jedem Angebot über die geologischen Karten , welche Gesteine im Untergrund vorhanden sind . Leider ist hier nicht verzeichnet in welcher Tiefe Grundwasser ansteht . Die Mithilfe eine Wünschelrutengängers nehmen wir gerne in Anspruch , auch wenn dieser das finanzielle Risiko bei einer Fehlbohrung nicht übernehmen wird . Zur Festlegung eines geeigneten Bohrpunktes ist dies oft von Vorteil . Ein Restrisiko verbleibt dennoch . Leider gibt es heute noch kein Messgerät , dass ohne Bohrung den Grundwasserstand unter Gelände anzeigen kann .