Grundwassermessstelle

Ein Ziel bei der Untersuchung von Grundstücken für spätere Bebauung ist es, Informationen über das Vorhandensein sowie die Entwicklung der Grundwasserstände im Jahresverlauf zu sammeln . Aus diesem Grunde werden Grundwassermessstellen eingerichtet. Hier kann man problemlos über einen größeren Zeitraum den Grundwasserstand protokollieren, Wasserproben entnehmen und bei größeren Messstellen auch Pumpversuche durchführen. Im Vorfeld einer Bohrung wird der Umfang der später durchzuführenden Arbeiten festgelegt. Dadurch wird schnell klar, welche Größe an Grundwassermessstelle benötigt wird.

Bei den Grundwassermessstellen sind verschiedene Baustoffe möglich, diese richten sich nach den vor Ort vermuteten Parametern. Der gebräuchlichste Baustoff ist hier PVC.

Mit freundlicher Genehmigung der Firmen Colshorn und GWE

Im Bereich des Grundwassers werden geschlitzte „Filterrohre“ eingebaut, diese Schlitze können an die geologischen Bedingungen angepasst werden. Passend zu jeder Schlitzweite wird auch eine Hinterfüllung mittels Kies bzw. bei sehr kleiner Schlitzweite auch mit Sand vorgenommen. Diese Hinterfüllung hat stets eine genormte abgestimmte Körnung die eingehalten werden muss.

Die Verlängerungsrohre bis zur Geländeoberfläche sind geschlossen und werden mit Ton oder Zement hinterfüllt um den Durchfluß von Oberflächenwässern wie Regen oder ggfs. Hochwasser direkt in Grundwasserleiter zu verhindern.

Die Abschlüsse der Grundwassermessstellen werden Überflur mittels verzinkten Stahlrohren und verschließbaren Kappen oder Unterflur mittels einer bodengleichen Unterflurkappe und entsprechenden Schacht für die Messstelle vorgenommen.

Nach Abschluß aller Untersuchung müssen diese Grundwassermessstellen durch eine Fachfirma entweder ordnungsgemäß verschlossen oder rückgebaut werden.

 

Hier einige Beispiele für die Wichtigkeit solcher Grundwassermessstellen:

  • Überwachung von Baugruben bei Wasserhaltungen
  • Prüfung über die Verwendung von wasserundurchlässigem Beton
  • Klärung der anfallenden Kosten und Aufwendungen vor Baubeginn ob und in welchem Umfang eine Wasserhaltung notwendig ist.
  • Untersuchung des Baugrundstückes auf Altlasten

Unsere Bohranlagen können Bohrdurchmesser bis zu 324 mm bohren . Daher können wir Grundwassermßstellen von DN 50 mm bis maximal DN 150 mm anbieten . In den meisten Fällen wird der Ausbau mit PVC-Rohren durchgeführt . In Altlastenbereichen kommen aber auch Ausbauten in HD-PE sowie auch Stahl verzinkt oder Edelstahl zur Ausführung .